Gewürze der indischen Küche

Die große Gewürzvielfalt der indischen Küche ist ihr Alleinstellungsmerkmal. So ist es nicht verwunderlich, dass Inder das Essen in Europa und Amerika grundsätzclih als "fad" empfinden. Während Zimt und Nelken in jedem Supermarkt zu haben sind (wenn auch eher als Backzutaten eingeordnet) sind Senfsamen und Asafoetida schon schwerer zu bekommen. Frische Gewürze trifft man fast nur in sehr guten indischen Restaurants an. Doch wer suchet, der findet und dank Internet kann man sich die meisten Gewürze der indischen Küche sogar in Bio-Qualität bestellen. Hier die Übersicht und Einkaufstipps:

Koriander

Koriander ist eines der Hauptbestandteile der indischen Gewürzküche. Es werden sowohl die Samen (frisch zerstoßen) als auch die Blätter (frisch gepflückt) verwendet.

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Kreuzkümmel

Kreuzkümmel

In Indien als "Cumin" bezeichnet. Ist bei indischen Currys genau so schwer wegzudenken wie aus der mexikanischen Küche und vielen Spezialitäten aus dem nahen Osten. Die ganzen Samen kann man geröstet oder zerstoßen verwenden.

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Nelken

Nelken

Die Gewürznelke hat nichts mit der Wiesennelke gemein. Es werden die getrockneten Knospen zerstoßen oder gemahlen verwendet, nicht nur in indischen Currys, sondern auch in Lebkuchen. Zimt und Nelken sind ein unschlagbares Gewürz-Team, wenn auch oft spontan weihnachtliche Assoziationen wachgerufen werden.

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Zimt

Zimt

Ein indisches Gewürz, was bei uns ebenso beliebt ist - vor allem zur kalten Jahreszeit. Es sollten die Zimtstangen im Ganzen verwendet (also in den meisten Fällen mitgekocht) werden, da der Zimt beim Zerstoßen zersplittert. Auch ein Rösten/Anbraten ist nicht zu empfehlen.

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Piment

Piment

Bei uns auch "Nelkenpfeffer" genannt (was auch die Geschmacksrichtung ziemlich gut bezeichnet). Auch typisch für die jamaikanische Küche erzgänzg es hervorragend Zimt-Nelken-Mischungen.

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Pfeffer-Körner

Pfeffer

Der (süd)indische Pfeffer ist besonders scharf und aromatisch und sollte daher bevorzugt verwendet werden.

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Chili-Schoten

Chili

Es gibt unzählige Chilisorten, traditionelle und neue Züchtungen. Normalerweise reicht der "Jalapeno"-Grad, wie man ihn bei den meisten getrockneten Chilis findet, für die indische Küche aus. Nur besonders mutige wagen sich an Habaneros, die man auch bei unempfindlichen Gästen vorsichtig dosiert werden sollten.

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Kardamom Kapseln

Kardamom

Das rauchig-erdige Aroma das Kardamom ist sehr intensiv, aber bei vielen deftigen indischen Gerichten (sowie im südindischen Kaffee) unverzichtbar. Verwendet werden die ganze klebrigen Samen, die aus den aufgetrennten Schoten herausgepult werden müssen.

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Asafoetida, Stinkwurz, Teufelsdreck

Asafoetida

Trägt auch so lustige Namen wie "Stinkwurz" oder "Teufelsdreck". Schmeckt pur wirklich unangenehm, aber ein paar Miligramm zum Curry geben dem Gericht mehr aromatische "Fülle", daher auch in jedem guten indischen Haushalt zu finden.

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Kurkuma, Gelbwurz, Turmeric

Kurkuma

Auch Gelbwurz, in Indien "Turmeric", genannt. Geschmacklich wenig spektakulär (aber doch herauszuschmecken) wird es vor allem zum Färben und Garnieren von Gerichten benutzt.

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Senf-Samen, Senf-Körner

Senfsamen

Senfkörner sind vor allem in Bengalen äußerst beliebt, aber natürlich auch im restlichen Subkontinent häufig verwendet. Entweder zerstoßen oder geröstet entfalten sie ein leicht scharfes, aber angenehmes Aroma.

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Bockshornklee-Samen

Bockshornkleesamen

Das Aroma des Bockshornklee ist dominant in vielen deftigen Currys und harmoniert wunderbar mit Koriander. Die Samen sind nur sehr mühsam zu zerstoßen und können auch im ganzen geröstet werden.

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Bockshornklee-Blätter

Bockshornkleeblätter

Die Bockshornkleeblätter werden vor allem in indischem Brot und Raitas verwendet, Mutige können sich damit auch Drinks mixen.

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Curry-Blätter

Curryblätter

.Diese Blätter haben dem "Curry" seinen Namen gegeben und werden auch für Tees und medizinische Anwendungen verwendet. Besonders in südindischen Gerichten ein wichtiger Bestandteil der Gewürzmischung, wenn nicht sogar als Aromaträger verwendet. Hierzulande nicht einfach zu bekommen und wenn, dann nur getrocknet.

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Zitronengras-Stangen

Zitronengras

Hauptsächlich in Südindien verwendet, ansonsten eher als Hauptgewürz der südostasiatischen Küche bekannt. Sollte man nur frisch verwenden, getrocknetes Zitronengras hat sehr wenig Aroma.

Ingwer-Wurzel

Ingwer

Teil des indischen Aroma-Triumvirats "Chili, Knoblauch, Ingwer". Auch häufig als Tee aufgegossen und für seine anti-bakteriellen Fähigkeiten bekannt. Sollte man nur frisch verwenden, hält sich aber bis zu 2 Wochen im Kühlschrank. Getrockneter Ingwer kann dem frischen nicht das Wasser reichen.